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Vermehrung von Pflanzen
Vermehrung durch Kopfsteckling
Nachdem die Pflanze, die zur Vermehrung vorgesehen ist, ausgetrieben hat, werden die Stecklinge geschnitten. Kopfstecklinge sind ca. 5 bis 15 Zentimeter lange, mit mehreren Blättern besetzte Triebspitzen einer Pflanze, die nach Möglichkeit dicht unter einem Blattknoten geschnitten wird. Sie haben keine Blüten oder Knospen. Die unteren Blätter des Kopfstecklings werden entfernt.
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Das Substrat
Als Substrat eignet sich ein nährstoffarmes, durchlässiges, aber Feuchtigkeit haltendes Medium. Normale Blumenerde ist im Allgemeinen ungeeignet. Ein Gemisch aus Hochmoortorf und gewaschenen Sand, dem auch andere Mineralische Bestandteile beigemischt sein können, kann man sich selbst herstellen, oder auch kaufen. Die Schnittstelle des Stecklings kann zusätzlich mit einem Bewurzelungshormon behandelt werden. Der Steckling bildet seine Wurzeln schneller, wenn man ihn an den Topfrand pflanzt, denn so nimmt er den Sauerstoff leichter auf, was die Wurzelbildung fördert. Zusätzlich bekommt der oberirdische Teil des Stecklings einen Verdunstungsschutz aus Plastikfolie oder einem Glas. Während des gesamten Bewurzelungsvorgangs muss das Substrat gleichmäßig feucht gehalten, Staunässe aber vermieden werden. Fast immer verläuft die Wurzelbildung schneller, wenn das Substrat 20 bis 30 Grad warm ist.
Einige Pflanzen, z. B. Engelstrompete, Oleander und verschiedene Ficus-Arten lassen sich besonders einfach im Wasser bewurzeln. Dafür sollte der Steckling drei bis fünf Zentimeter im Wasser stehen. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, beginnen sie zu wachsen. Nun werden die Stecklinge in Tontöpfe gesetzt.
Geeignete Pflanzen
Buchsbaum [Buxus microphylla oder compacta], Drachenbaum [Dracaena draco], Engelstrompete [Datura], Fuchsie [Fuchsia], Hibiskus [Hibiscus rosa-sinensis], Hortensie [Hydrangea macrophylla], Lorbeerbaumm [Laurus nobilis], Oleander [Nerium oleander], Olivenbaum [Olea europeae], Podranea [Podranea ricasoliana], Seidenpflanze [Aclepsias curassavica], Strauchmargerite [Argyranthemum frutescens], alle Zitrusgewächse [z. B. Citrus sinensis], Birkenfeige [Ficus benjamina], Wunderblume [Bougainvillea glabra], Zwerggranatapfelbaum [Punica granatum, Sorte "Nana"], Zwergpalme [Chamaerops humilis], Zwerg-Dattelpalme [Phoenix roebelenii].
Tipp 1
Gute Nachbarn - schlechte Nachbarn
In dieser Tabelle finden Sie nicht nur, wie in vielen anderen Aufzählungen, die guten und schlechten Nachbarn, sonder auch Pflanzen, die sich neutral zueinander verhalten. Ich halte dies für sehr wichtig, weil der gemischte Anbau von Pflanzen Krankheiten und Schädlingen vorbeugen kann. ...mehr
Tipp 2
Gartenhecken
Vor der Pflanzung einer Hecke sollte man sich einige Gedanken über die Rechtslage, den Verwendungszweck und die gewünschte Form, beziehungsweise die gewünschte Gehölzart machen. ...mehr
Tipp 3
Gehölze pflanzen
Vor dem Einsetzen werden Gehölze, auch Rosen, 24 Stunden, nicht länger, gewässert, das heißt, ins Wasser gestellt. Bei der Pflanzung ist, speziell bei trockenem, sonnigem Wetter, darauf zu achten, dass die ...mehr
Tipp 4
Vermehrung durch Kopfsteckling
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Tipp 5
Einen Gemüsegarten planen
Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, Salat und Kräuter, vielleicht ein paar Kartoffeln, etwas Beerenobst, es soll ja nur das tägliche Speisenangebot mit gesunden Früchten der eigenen Arbeit bereichern. Für eine komplette Selbstversorgung würden die meisten Gärten nicht ausreichen, wenn man mehr als nur Obst und Gemüse im Garten haben möchte. Man benötigt dafür pro Person zirka 100 Quadratmeter Gartenfläche. Vom Arbeitsaufwand der zur Bewirtschaftung geleistet werden muss, einmal ganz abgesehen. Platz für ein kleines Gemüsebeet ist aber in jedem Garten und wer erst mit dem Gemüsegärtnern anfängt, ...mehr
Tipp 6
Orchideen [Orchidaceae]
Orchideen gelten neben den Rosen zu den schönsten und edelsten Blütenpflanzen. Sie fallen nicht nur durch die Schönheit ihrer Blüten auf, sondern auch durch ihren Duft. Die ausgefallenen Formen ...mehr
Tipp 7
Schnecken
Schnecken können in jedem Jahr zur Plage werden. Gestern Salat gepflanzt, heute steht nur noch das Gerippe, oder weniger. Löcher im Erdreich und Schleimspuren verraten die Übeltäter, Nacktschnecken. Kaum hat es geregnet, oder man hat gegossen, kommen sie aus allen Ecken gekrochen. Die feuchten Bedingungen sind ...mehr
